Tempelumzug (Tag 10)

Heute fand noch der auf dem Tempelfest darauffolgende Umzug statt. Nach dem wir uns gestern noch bis spät in die Nacht mit Neckereien vom schlafen abhielten, viel mir das Aufstehen heute um 6:30 Uhr sehr schwer. Nach dem üblichen Ablauf mit Duschen und Frühstück, machten wir uns auf den Weg zum Tempel. Dort drin wurden diejenigen, welche sich freiwillig dazu gemeldet haben, mit den Haken und dem Pfeil durch den Mund vorbereitet. Von den Cousins wurde mir immer wieder angedroht, dass ich auch so einen Pfeil verpasst bekomme. Glücklicherweise war dies nicht der Fall. Im Tempel selber wurde es mir dann doch ein wenig unwohl, was von den Cousins und Rathes schnell bemerkt wurde. Wir verliessen deshalb den Tempel und gingen noch ans Meer, wo der Umzug wendete. Danach gingen wir zurück zu unserem Haus, da der Umzug auch vor unserem, wie vor jedem anderen Haus auf dem Weg, halt machte. Mittag assen wir im Tempel vom Bananenblatt am Boden. In dieser Konstellation habe ich erst im Tempel auf der Insel gegessen. Einziger Unterschied heute war, dass sich ca. 300 Leute mit mir im Raum befanden und die nähere Umgebung mein Handeln genau beobachtete. Doch ich meisterte diesen Task ohne Probleme. Ich schätze die Unterstützung der Cousins von Rathes sehr. Vorallem JanaD, der zweitälteste von 4 Cousins in einer Familie und Visu schauen mir sehr gut und ich kann auch mit Englisch ohne Übersetzer mit ihnen sprechen. Als gesamtes Paket harmonieren wir sehr gut und deshalb sind wir heute noch zu sechst (3 der 4 Cousins, Visu, Rathes, ich) mit den Töffs an den Strand gegangen. Ich schwam ca. 2 km mit JanaD in einem gemütlichen Tempo den Strand entlang. Dabei sagten wir nicht viel. Irgendwie wussten wir beide was für ein toller Moment dies ist. Am Abend schaute ich noch bei der Zubereitung des besten Chai Teas denn ich je hatte zu und schrieb mir das Rezept auf. Diesen durfte ich in den letzten 10 Tagen immer wieder genissen.

Morgen geht es für mich aber definitiv weiter. Ich werde ausschlaffen und den Bus nach Jaffna nehmen. Von dort will ich dann nach Sigiriya gehen. Mal schauen wie weit ich alleine wirklich kommen werde.

Lars Deuber

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Reiseblogger
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Lars Deuber
Mein Name ist Lars Deuber und ich komme aus Winterthur in der Schweiz.
Beim Starten dieses Bloges war ich 18 Jahre alt (Jahrgang 1996) und lebte bis jetzt nur in Winterthur. Zurzeit mache ich eine Lehre als Informatiker mit Fachrichtung Systemtechnik.
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Ich spielte sehr lange Fussball und 2 Saison lang parallel noch Unihockey im Verein.
Im Moment gehe ich regelmässig joggen, schwimmen und bei schönem Wetter Radfahren. Bis jetzt bin ich zwei Halbmarathons gelaufen. Daneben spiele ich Badminton, Squash und PingPong.
Während meiner Zeit in meiner Lehre entdeckte ich mein Interesse am Reisen. In diesem Blog möchte ich meine gemachten Reisen dokumentieren und meine Reisepläne der Zukunft notieren. Ich hoffe diese umsetzen zu können und vielleicht auch noch einige Tipps zu erhalten. Bei Fragen zu mir oder über meine gemachten Reisen, kannst du dich gerne mit mir in Verbindung setzen.
„Es git Moment im Lebe,da sött mer alles stah und liege lah und ohni zrug luege go Reise gah“

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