New York und Washington, D.C. (Woche 3)

Montag

Um 12:00 Uhr war check-out Zeit unseres Appartements in New Jersey. Mit dem Gepäck machten wir uns um ca. 12:3o Uhr auf den Weg zum Hostel HINewYork von letzer Woche. Leider durften wir nicht unser Gepäck in dessen Schliessfächer deponieren. Also ging es weiter zu unserer nächsten Unterkunft nahe Harlem im Norden von Manhattan. Wir hatten Glück und konnten dort unser Gepäck deponieren und erfuhren, dass wir in einer WG mit 8 Personen gelandet sind und auf der Couch übernachten werden. Mit der U-Bahn ging es den ganzen Weg hinunter nach South Ferry. Dort nahmen wir die gratis Fähre nach Staten Island, welche an der Freiheitsstatue vorbei fuhr. Als wir zurück in Manhattan waren, gingen wir in ein Steakhouse essen. Es war köstlich und lässt mich über meine Zeit, als ich mich vegan ernährte, schmunzeln. Allgemein hatten es Tom und ich sehr lustig in letzter Zeit und es ist toll mal  nicht „alleine“ unterwegs zu sein. Trotzdem werden wir morgen separat unterwegs sein.

Dienstag

Ich habe gut auf der Couch geschlafen und wachte erst gegen 11 Uhr auf, da es gestern später wurde. Ich lief über 2 Stunden durch den Central Park. Dies Mal hielt ich mich eher an die Ostseite und verliess zeitweise die geteerten Strassen. Danach ging ich zurück in das Grossstadtleben. Ich lief am Empire State Building und Flatiron Building vorbei. Da ich mit meiner Spiegelreflexkamera unterwegs war und einiges Neues ausprobierte, dauerte alles länger. Nach dem ich die U-Bahn genommen habe, lief ich durch Chinatown zum Restaurant „The Meatball Shop“, wo ich Tom traf und eine bekannte von Tom, welche uns die Unterkunft in der WG organisiert hat. Am Schluss waren wir zu viert und hatten super Gespräche über die verschiedensten Themen. Beim bezahlen, kamen Tom und ich wieder mal zu kurz. Wir bedankten und herzlich für die Einladung und den tollen Abend. Danach machten wir uns auf den Weg zum Times Square und gingen noch in den Store von M&Ms World. Ich hob an einem ATM Automaten noch Geld ab. Der Automat berechnete 3$ Gebühr wie alle anderen auch (Tom hatte 4 verschiedene ausprobiert). Rechnet man die 1.5% Aufladegebühr und die 5 Fr. dazu, welche ich für das Abheben mit der Swiss Travel Cash Karte bezahle, kommt einiges an Gebühren zusammen. Für die 400$ sind das 14 Fr. Gebühren. Mit der Viseca Prepaid Karte bezahle ich keine Aufladegebühr, dafür 3.5% des Betrages (mindestens 10 Fr.). In diesem Fall wären es 17 Fr. gewesen. Da muss ich mir mal was besseres suchen. Aber heute hat mich das nicht gross gestört, denn ich hatte einen super Tag.
Nachtrag: Die 200$, welche ich in der Schweiz auf der ZKB holte, haben 203 Fr. gekostet. Die 400$ hier am ATM jedoch nur 394 Fr. inkl. Bankautomat- und Abhebegebühr. Rechne ich noch die 6 Fr. Aufladegebühr hinzu, ist es immer noch günstiger als in der Schweiz auf der Bank. Ich denke die hohen Gebühren haben mich doch gestört, sonst würde ich mir nicht so viel Gedanken dazu machen.

Mittwoch

Wir wollten früh aufstehen, um in das Natural History Museum zu gehen. Doch gestern schauten wir noch einen Baseball Match mit dem Beamer in der WG. Dies hatte natürlich zur Folge, dass die Couchs (unsere Schlafplätze) besetzt waren. Deshalb gingen wir heute direkt zum Empire State Building. Wir hatten Tickets für den 86th und 102th Floor, sowie den VIP Express Pass (je 85$). Persönliche Nachricht: Für das Sponsoring dieser Tickets sind wir dir sehr dankbar. Zuerst dachten wir der VIP Express Pass, um das Überspringen der Warteschlange, wäre unnötig gewesen, da wir keine Leute anstehen sahen. Im 1. Stock des Gebäudes sah, dies dann anders aus und wir liefen sicherlich an 2-3 Stunden Wartezeit vorbei. Die Aussicht war wirklich super und erst jetzt konnten wir die Grösse dieser Stadt wahrnehmen. Wir verbrachten lange Zeit auf dem Gebäude, denn es gab viel zu sehen. Zurück am Boden gab es zuerst einmal Mittagessen und danach ging es zum Flatiron Building. Das fettige Mittagessen hat uns nicht wirklich zugesagt und deshalb machten wir uns auf die Suche nach Früchten. Fündig wurden wir am Union Square auf dem Markt. Der Platz hat uns beiden sehr gefallen. Wir assen einen Apfel (mein erster Apfel seit 2 Wochen) und genossen das schöne Wetter. Wir machten uns schon bald auf den Weg zum WTC (World Trade Center), wo wir noch in den Amish Market gingen. Das Salatbuffet dort sah super aus. Bis jetzt konnte ich mir nicht vorstellen in New York zu leben. Doch wenn man sich auskennt (oder etwas gezeigt bekommt wie „The meatball shop“ gestern), ist in dieser Stadt für jeden das Richtige dabei. Um 17:00 Uhr ging es dann nochmals 102 Stockwerke nach oben. Wir hatten gestern ebenfalls noch Tickets für das Observatory Deck des One World Trade Center gekauft (je 35$). Die Liftfahrten und die Eröffnung waren schon cool. Ebenfalls konnten wir auf dieser Höhe den Sonnenuntergang geniessen. Da war er also. Unser Tag als Touristen in New York. Zum Abschluss gab es, wie gestern schon, einen HotDog am Times Square.

Donnerstag

Zusammenfassung des heutigen Tages:

Schlafen, Pizza bestellen und essen, nochmals schlafen, skypen, nichts tun, packen, verabschieden, in Bus nach Washington DC einsteigen, schlafen.

Heute verliessen wir die 8 Personen WG in New York, um die Nacht hindurch, mit dem Bus nach Washington zu fahren. Unser Aufenthalt in dieser Unterkunft war mega cool und wir konnten viele hilfreiche Tipps erhalten und haben auch viel spannendes Erfahren. Zum Beispiel: jemand von ihnen hat Verwandte in der Schweiz, ein anderer hat mal als Jugendlicher auf Liberty Island bei der Freiheitsstatue gearbeitet, usw.

Freitag

Wir kamen müde und erschöpft um 6:00 Uhr in Washington Union Station mit dem Bus an. Zuerst gab es mal einen Kaffee zum Wach werden, bevor es dann um 7:30 Uhr los gehen sollte. Aber zuerst stellten wir ernüchtert fest, dass es und je 30$ kosten würde. um unser Gepäck abzugeben. Die U-Bahn Tageskarte kostet ebenfalls 15$. Deshalb entschieden wir uns mit dem Gebäck durch die Stadt zu laufen. Zuerst liefen wir zum Capitol. Wir waren überrascht wie nahe alles zusammenliegt. Washington Monument, das Weisse Haus, das Lincoln Memorial und die Stadt selber. Wir genossen richtig den vielen Platz den wir hatten und zu schätzen wissen, nach einer Woche New York. Mit der U-Bahn, Bus und dann noch zu Fuss reisten wir zu unserem AirBnB Zimmer, welches in der Nähe des Baltimore Flughafen liegt. Dies haben wir bewusst ausgewählt, da wir gestern Flüge von diesem Flughafen für den Montag Morgen gebucht haben. Für Tom geht es nach Chicago und für mich nach Miami. Trotzdem hatten wir nicht gerechnet, dass der Weg zum Apartment über 2h dauert. Nun haben wir aber noch bemerkt das wir in einer guten Stunde mit dem Zug in Washington sein können. Der Plan fürs Wochenende ist einmal nach Washington, um in ein Museum zu gehen und einmal nach Baltimore. Mal schauen was daraus wird.

Samstag

Da unsere Nacht im Bus nicht sehr erholend war und wir einen strengen Tag hatten gestern, schliefen wir wieder aus und suchten uns dann eine geeignete Lösung um nach Washington zu kommen. Zu unseren Gunsten, ging unser Host am Nachmittag nach DC, da einer seiner Freunde Geburtstag hatte. Wir konnten mit ihm in Jeep mit in die Stadt fahren. Zuerst machten wir aber noch einen Zwischenstopp bei einem mexikanischen Restaurant namens „On The Boarder„. Dort assen wir super Fajitas und mussten nur dem Kellner ein Trinkgeld bezahlen, da unser Host Manager dieses Restaurants ist. In der Stadt wollten wir ein Museum besuchen, diese waren jedoch schon alle geschlossen. Also beschlossen wir ins Kino zu gehen und liefen zum Verizon Center. Dort waren viele Eishockeyfans da die Washington Capitals gegen die New York Islanders spielten. Wir versuchten uns über das Internet auch noch Tickets zu kaufen, was leider nicht klappte. Wäre cool gewesen, wenn dies so spontan geklappt hätte. Aber der Film „The accountant“, welchen wir dann im Kino mit viel Popcorn schauten, war ebenfalls gut. Danach wurden wir wieder abgeholt und gingen noch zu den Freunden von unserem Host. Dort trank ich das erste Mal seit langem wieder mal Alkohol. Ich habe schon lange kein Gespräch geführt mit so einer hohen Niveauschwankung. Vom interessantesten Thema (Herkunft der Sprachen in Europa, verschiedenste Religionen) zu dem primitivsten Aussagen. Und das beinahe im gleichen Satz. Nach Mitternacht waren wir wieder zurück in unserem Appartement. Mit 2 Wasserflaschen vor mir, telefonierte ich noch mit meinem Bruder in Peru. Meine Pläne in zu Besuchen in Cusco konkretisieren sich von Tag zu Tag. In Miami schaue ich dann, ob ich einen passenden Flug finde.

Sonntag

Heute war wieder ausschlafen angesagt und es gab wieder mal Pizza. Ich fliege morgen mit der billig Airline Spirit. Diese ist zu vergleichen mit Ryanair oder Easyjet, bei denen man extrem vorsichtig sein muss, um nicht in eine Kostenfalle hineinzulaufen. Zum Beispiel kostet ein Gepäck, welches man in die Kabine mitnimmt, nicht unter den Sitz passt und man nicht zusätzlich dafür gezahlt hat, 100$ an Gebühren. Die Tatsache, dass das Gewicht in lb und die Grösse des Gepäcks in inch angegeben sind, machte die ganze Sache nochmals komplizierter.  Am Nachmittag ging ich auf einen ausgiebigen Spaziergang bei schönstem Wetter und sprach noch mit einem Amerikaner gute 30 Minuten über Gott und die Welt. Okay wir sprachen 30 Minuten über Gott und kurz über den Rest der Welt. Trotzdem war es ein sehr interessantes Gespräch und hat mir wieder mal eine neue Ansicht in Bezug auf dieses Thema eröffnet. Nun bin ich noch die Wäsche am machen und den Rest für meine Abreise nach Miami morgen am Vorbereiten. Eine Unterkunft habe ich dort noch nicht. Und ich denke, dies wird auch so bleiben, bis ich in Miami angekommen bin. Ich hoffe morgen klappt alles mit meinem Flug mit Spirit von Baltimore nach Fort Lauderdale, denn der Flug dieser Airline habe ich auch im Blick, um von Fort Lauderdale nach Lima zu fliegen.

Lars Deuber

Lars Deuber

Reiseblogger
Lars Deuber

Latest posts by Lars Deuber (see all)

Lars Deuber
Mein Name ist Lars Deuber und ich komme aus Winterthur in der Schweiz.
Beim Starten dieses Bloges war ich 18 Jahre alt (Jahrgang 1996) und lebte bis jetzt nur in Winterthur. Zurzeit mache ich eine Lehre als Informatiker mit Fachrichtung Systemtechnik.
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Ich spielte sehr lange Fussball und 2 Saison lang parallel noch Unihockey im Verein.
Im Moment gehe ich regelmässig joggen, schwimmen und bei schönem Wetter Radfahren. Bis jetzt bin ich zwei Halbmarathons gelaufen. Daneben spiele ich Badminton, Squash und PingPong.
Während meiner Zeit in meiner Lehre entdeckte ich mein Interesse am Reisen. In diesem Blog möchte ich meine gemachten Reisen dokumentieren und meine Reisepläne der Zukunft notieren. Ich hoffe diese umsetzen zu können und vielleicht auch noch einige Tipps zu erhalten. Bei Fragen zu mir oder über meine gemachten Reisen, kannst du dich gerne mit mir in Verbindung setzen.
„Es git Moment im Lebe,da sött mer alles stah und liege lah und ohni zrug luege go Reise gah“

2 Gedanken zu „New York und Washington, D.C. (Woche 3)

Leave a Reply