Miami und Everglades (Woche 4)

Montag

Wir veliessen das Appartement und nahmen ein Uber Taxi an den Flughafen Baltimore. Tom flog 2 Stunden vor mir nach Chicago. Für mich ging es dann um 11:30 Uhr los nach Fort Lauderdale. Beim Aussteigen kam ich mit 2 Russen ins Gespräch, welche in Washington D.C. wohnen und ebenfalls nach Miami unterwegs waren. Wir teilten uns die Kosten des Taxis nach Miami und tauschten unsere Kontaktinformationen aus. Sie wollen in Miami, wie sie es in New York schon gemacht haben, einen Fallschirmsprung machen. Sie fragten mich, ob ich au mitkommen will, als sie das Bild meines Fallschirmsprunges auf Facebook sahen. Ich werde mich in den nächsten Tagen noch dafür oder dagegen entscheiden. Dann lief ich von Downtown Miami bis nach Miami Beach. Dort traf ich mich am Strand mit einer Kollegin aus der Schweiz, welche hier ihren 3 wöchigen Sprachaufenthalt absolviert. Ich buchte mir das Hostel HIMiamiBeach bis am Samstag (5 Nächte, 110$) online und vor meinem Check-In dort, gingen wir noch Pancakes essen.

Dienstag

Ich hatte eine unruhige Nacht. Da eine 6er Gruppe in dem 8er Zimmer ihren letzten Abend in Miami hatten und die Bar, welche zum Hostel gehört, sehr laut war. Als ich um 10:00 Uhr aufwachte, hatte die 6er Gruppe bereits ausgecheckt und ich war alleine im Zimmer. Ich genoss noch die Ruhe im Zimmer und joggte um 10:45 Uhr los. Ich joggte am Strand entlang bis zum South Beach Point Park und zurück. Insgesamt 6 Kilometer und ich habe es richtig genossen. Schönes Wetter (um diese Zeit schon fast zu heiss für Sport), Strand, Meerluft und wieder mal Sport. Zurück im Hostel duschte ich und machte mich bereit für an den Strand. Ich lief noch zum „Fresh Market“ (der einzige Laden, in dem man eine gute Auswahl an Früchten hat), wie mir von der Kollegin erzählt wurde. Auf dem Rückweg traf ich sie zufällig und wir gingen gemeinsam an den Strand. Am Nachmittag fühlte ich mich nicht besonders und beschloss zurück zum Hostel zu gehen. Nach einigen Stunden Schlaf, war ich wieder fit.

Mittwoch

Gestern Abend ging ich noch mit den beiden Russen in eine Bar was trinken, welche ich anfangs der Woche kennengelernt habe. Es war noch ein cooler Abend. Aber ich war auch bald wieder in meinem Hostel zurück da ich sehr müde war. Das mit dem Fallschirmsprung hat bei ihnen leider auch nicht geklappt. Nachdem ich einige Postkarten geschrieben und dazu einen Frappuccino von Starbucks getrunken habe, ging ich in die Stadt. Kaum bin ich aus dem Bus ausgestiegen, sah ich einen Mann, welcher eine Art „Kollaps“ hatte. Zum Glück ist mit mir eine Krankenschwester aus dem Bus ausgestiegen. Sie wusste was zu tun ist. Ein anderer Mann rief die Ambulance und ich war dafür zuständig, dass die Ambulance die Richtige Abzweigung nimmt und uns findet. Dies klappte gut. Nach kurzem Einsatz der Ambulance Einsatzkräfte konnte der Mann wieder stehen und wurde zur Kontrolle ins Spital mitgenommen. Eigentlich war mir, dass schon wieder genug Action für einen Tag und ich hätte mich gerne wieder an den Strand gelegt. Doch ich beschloss noch nicht zurück nach Miami Beach zu gehen. Zuerst lief ich durch das Künstlerviertel Wynwood und dann noch durch Downtown Miami. Nach einem langen Telefongespräch mit meiner Mutter ging es  mit dem Bus wieder zurück nach Miami Beach.

Donnerstag

Da das Wetter heute sehr abwechslungsreich war, entschied ich mich spontan für eine Air Boat Tour in den Everglades. Ich führte noch ein interessantes Gespräch mit der Tourticketverkäuferin, welche aus Argentinien kommt, über Südamerika. Danach wurde ich im blauen Range Rover zum Bus gefahren, welcher unsere Gruppe in die Everglades fuhr. Die Fahrt mit dem Air Boat und das sehen der wilden Alligatoren fand ich ganz cool. Danach wurde noch eine Show mit den Alligatoren vorgeführt und man konnte einen jungen Alligator halten, wenn man das wollte. Somit war mein Tag als Tourist wieder vorbei. Am Abend lief ich nochmals durch die Gegend in Miami South Beach. Als ich ins Hostelzimmer zurückkam, waren entgegen meiner Erwartung, alle im Zimmer. Die 2 Franzosen planten eigentlich nach Downtown in einen Club zu gehen und die 2 Deutschen in South Beach in eine Bar was trinken. Als ich jedoch das Zimmer betrat waren alle 4 ein Trinkspiel am machen. Ich gesellte mich zu ihnen und wir hatten es sehr lustig. Danach verliess ich nochmals das Hostelzimmer.

Freitag

Heute habe ich den Sonnenaufgang am Strand miterlebt (sonst war ich nie vor 10:00 Uhr wach). Am Morgen schlief ich noch einige Stunden, bevor es dann an den Strand ging. Ich war das erste Mal im Wasser, welches eine sehr angenehme Temperatur hat. Erfrischend, aber auch nicht zu kalt. Ich lernte noch jemand aus der Schweiz kennen, welche Anfangs November ebenfalls nach Peru gehen wird. Die letzten Tage sind schneller vergangen, als die Wochen davor. Ich habe mir gestern einen Flug von Fort Lauderdale nach Lima gebucht (350$) und dann noch einen von Lima nach Cusco (75$). Dort werde ich am Donnerstag Morgen früh von meinem Bruder abgeholt. Ich freue mich riesig in wieder zu sehen und endlich auch selber zu sehen, wo und wie er so die letzten Monate gelebt hat. Jetzt werde ich noch meine Zeit bis Mittwoch planen, da ich das Hostel nur noch für diese Nacht gebucht habe.

Samstag

Ich verlängerte meinen Aufenthalt hier im Hostel in Miami bis am Mittwoch (4 Nächte, 80$). Zuerst habe ich mir noch überlegt, einen anderen Ort in Florida zu besuchen. Doch ich sah keinen Grund dazu, da es mir hier so gut gefällt. Danach traf ich mich mit zwei Personen, welche ich in Washington kennengelernt habe und seit gestern hier in den Ferien sind. Gemeinsam gingen wir an den Strand. Am Abend entspannte ich mich im Hostel, bevor wir uns wieder im Aussenbereich ihrer Hotelbar traffen. Nach dem wir etwas essen waren, wurden wir von einem Kollegen von ihnen mit dem Auto nach Downtown Miami gefahren, wo wir in einen Club gingen. Nach dem ich spät zurück ins Hostel kam, führte ich noch ein langes Gespräch mit der Mitbewohnerin aus Frankreich und wir verglichen das Schulsystem, sowie das Lohnniveau und die Lebenshaltungskosten von der Schweiz und Frankreich.

Sonntag

Am späteren Morgen schlenderte ich durch den Markt an der Lincoln Road. Dabei traf ich 2 Mal auf jemanden, denn ich bereits kenne und unterhielt mich kurz. Nach dem ich mir einen Früchtesmoothie gönnte ging ich zurück zum Hostel und machte mich bereit für an den Strand. Eigentlich wollte ich mich mit den 2 Franzosen aus dem Zimmer dort treffen. Doch ich fand sie nicht und ging deshalb zu den zwei Kollegen von gestern, welche ebenfalls am Strand waren. Ich bin überrascht, dass es mir noch nicht langweilig wurde am Strand. Seit einigen Tagen habe ich damit begonnen Dokumentation auf YouTube zu den verschiedensten Themen zu schauen. Das habe ich in der Schweiz nach Feierabend schon immer gern gemacht und ich finde es immer wieder interessant mich auf diese Weise weiterzubilden.

Lars Deuber

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Reiseblogger
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Lars Deuber
Mein Name ist Lars Deuber und ich komme aus Winterthur in der Schweiz.
Beim Starten dieses Bloges war ich 18 Jahre alt (Jahrgang 1996) und lebte bis jetzt nur in Winterthur. Zurzeit mache ich eine Lehre als Informatiker mit Fachrichtung Systemtechnik.
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Ich spielte sehr lange Fussball und 2 Saison lang parallel noch Unihockey im Verein.
Im Moment gehe ich regelmässig joggen, schwimmen und bei schönem Wetter Radfahren. Bis jetzt bin ich zwei Halbmarathons gelaufen. Daneben spiele ich Badminton, Squash und PingPong.
Während meiner Zeit in meiner Lehre entdeckte ich mein Interesse am Reisen. In diesem Blog möchte ich meine gemachten Reisen dokumentieren und meine Reisepläne der Zukunft notieren. Ich hoffe diese umsetzen zu können und vielleicht auch noch einige Tipps zu erhalten. Bei Fragen zu mir oder über meine gemachten Reisen, kannst du dich gerne mit mir in Verbindung setzen.
„Es git Moment im Lebe,da sött mer alles stah und liege lah und ohni zrug luege go Reise gah“

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